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Argentinien Reisen - Nordchile & Argentinien Overland

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Nordchile & Argentinien Overlandzur Preistabelle

Nordchile und Nordargentinien Overland
20 Tage ab/bis Europa
oder 18 Tage/17 Nächte ab/bis Santiago
Reisebeginn täglich möglich

Altiplano-Argentinien-Reisen

Während dieser Selbstfahrertour entdecken Sie die großen landschaftlichen Höhepunkte im Norden Chiles und Argentiniens. Auf der chilenischen Seite besuchen Sie die Atacama-Wüste und haben dort Zeit für Ausflüge. Von hier erfolgt die erste Andenüberquerung durch die einsamen Weiten der Salzseen nach Argentinien. Durch weitgehend unbekannte, in den faszinierendsten Farben leuchtende Mondlandschaften führt die Route am Ostabhang der Anden Richtung Süden und erreicht schließlich in Mendoza eine der bekanntesten Weinbauregionen Südamerikas. Eine neuerliche Andenüberquerung, vorbei am höchsten Berg Südamerikas, dem Aconcagua, bringt Sie zurück zum Ausgangspunkt Ihrer Reise, nach Santiago de Chile. Vulkane, Wüsten, Salzseen, bizarre Bergmassive und Zeugnisse alter Hochkulturen sind nur einige der Höhepunkte dieser ausgedehnten Tour.

01.Tag: Anreise nach Santiago
Abflug ab vielen deutschen Flughäfen, Wien, Zürich oder Genf nach Santiago de Chile.


02.Tag: Santiago
Am internationalen Flughafen von Santiago de Chile Begrüßung und Transfer zum zentral gelegenen Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundigungen zur freien Verfügung oder wir planen für Sie zusätzlich eine begleitete Stadtrundfahrt ein, bei der Sie vieles über Santiago aber auch das Reiseland Chile erfahren. Bitte bei Buchung angeben ob gewünscht - siehe auch Preise.

03.Tag: Santiago - Calama - San Pedro de Atacama
Früher Transfer zum Flughafen und Flug nach Calama. Dort Übernahme des Mietautos und Fahrt in den Hauptort der Atacama-Wüste, die kleine Oase San Pedro de Atacama, Ihrem Übernachtungsziel der folgenden Tage. Am späten Nachmittag sollten Sie einen Ausflug in das "Mondtal" unternehmen, einen wunderschönen Platz zur Beobachtung des Sonnenuntergangs über der Wüste.
Fahrstrecke: ca. 120km / Teerstraße

04.Tag: Salzsee und Hochlandlagunen
Heute empfehlen wir Ihnen einen Bummel durch den kleinen Ort, den Besuch der sehenswerten Kirche und insbesondere des bekannten archäologischen Museums Padre le Paige, das einen hervorragenden Überblick über die Atacama-Kultur vermittelt. Anschließend bietet sich ein Ausflug zum großen Salzsee von Atacama mit den Kolonien rosafarbener Flamingos und zu den spektakulären Hochlandlagunen Meniques und Miscanti an. Rückfahrt nach San Pedro und Übernachtung.
Fahrstrecke: ca. 200km / größtenteils Schotterstraße

05.Tag: El Tatio Geysire
Heute heißt es sehr früh aufstehen, um eines der größten Naturschauspiele der Erde zu beobachten. Es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn auf dem 4.000 m hohen Plateau der El Tatio Geysire im Licht der aufgehenden Morgensonne gewaltige Dampf- und Wasserfontänen in die Luft geschleudert werden. Ein Bad in den heißen Thermalquellen bietet eine willkommene Erwärmung nach einem meist sehr kalten Morgen. Wer nicht selbst bei Nacht die Schotterstrecke zu den Geysiren fahren will, kann sich auch jederzeit einem organisierten Ausflug anschließen, die überall in San Pedro angeboten werden. Rückkehr nach San Pedro und neuerliche Übernachtung.
Fahrstrecke: ca. 240km / größtenteils Schotterstraße

06.Tag: San Pedro - Purmamarca
Eine gut ausgebaute Straße, die rasch steil ansteigt, führt Sie heute, vorbei am "Bilderbuchvulkan" Licancabur, in östlicher Richtung bis zum 4.400 m hohen Paso Jama, dem Grenzübergang nach Argentinien. Durchgehend auf mittlerweile geteerter Strecke geht es weiter, vorbei an schillernden Gesteinsformationen und kleinen Salzseen über die Puna, wie die Hochfläche des Altiplano in Argentinien bezeichnet wird, Richtung Huamahuaca-Schlucht. Lohnende Stopps sind der Salar Grande, ein riesiger Salzsee, auf dessen Oberfläche man sich vorkommt wie eine Ameise auf einem großen Spiegel, und Susques, ein kleines Andendorf mit wunderschöner Adobe-Kirche. In steilen Kehren geht es von der 4.200m hohen Puna schließlich hinab nach Purmamarca, Ihrem Ziel der folgenden beiden Nächte.
Fahrstrecke: ca. 450km / Teerstraße

07.Tag: Humahuaca-Schlucht
Heute Morgen sollten Sie als erstes dem Cerro de los Siete Colores ("Berg der sieben Farben") einen Besuch abstatten. Das Wahrzeichen von Purmamarca ist eine Wand bunter Felsen hinter dem Dorf, die besonders in der frühen Morgensonne eine große Faszination ausübt. Anschließend empfiehlt sich die Fahrt Richtung Norden durch die Humahuaca-Schlucht mit ihren in allen Spektralfarben leuchtenden Felswänden. Besonders lohnend sind der Besuch von Tilcara mit der präinkaischen Festungsanlage und das aus dem Jahre 1691 stammende, mit wunderschönen Malereien geschmückte Kirchlein von Uquia. Der Hauptort der Schlucht, das gänzlich indianisch geprägte Humahuaca, bildet wiederum das Eingangstor zur Puna und zur Weiterreise Richtung Bolivien. Rückkehr nach Purmamarca und nochmalige Übernachtung.
Fahrstrecke: ca. 150km / Teerstraße

08.Tag: Purmamarca - Salta
In südlicher Richtung führt Sie Ihr heutiger Weg durch die Humahuaca-Schlucht zunächst bis San Salvador de Jujuj, eine geschäftige Provinzstadt mit nahezu 200.000 Einwohnern. Für die Strecke nach Salta empfehlen wir Ihnen die Weiterfahrt auf der RN9, in diesem Abschnitt "Cornisa" genannt, die mit ihren über 500 Kurven fast beständig am Gebirgsrand entlang führt und besonders im Mittelteil durch eine grandiose Urwaldlandschaft führt, ein sehr außergewöhnliches Erlebnis in dieser ansonsten eher trockenen und kargen Gegend. Übernachtung in Salta.
Fahrstrecke: ca. 180km / Teerstraße

09.Tag: Salta
Stadtbesichtigung dieser schönen Kolonialstadt, deren wichtigste Gebäude sich um die grüne Plaza 9 de Julio gruppieren. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Seilbahnfahrt auf den Cerro San Bernardo, von dem sich ein wunderschöner Panoramablick auf Stadt und Umgebung bietet. Nochmalige Übernachtung in Salta.

Tipp: Zug in die Wolken
Der Zug fährt, nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten, wieder regelmäßig. Die derzeit gültigen Abfahrtage sind Mittwoch und Samstag. Gerne planen wir diesen einzigartigen Ausflug zusätzlich oder alternativ in Ihr Programm mit ein. Bitte fragen Sie uns.

10.Tag: Salta - Cachi
Heute fahren Sie von Salta zunächst in südlicher Richtung bis El Carril und zweigen hier Richtung Westen ab. Entlang der bewaldeten Schlucht des Rio Malcante führt die Strecke durch eine immer enger werdende Schlucht und nach jeder Biegung eröffnen sich neue großartige Panoramen auf die in verschiedenen Rot- und Grüntönen leuchtenden Sandsteinwände. In kurzer Zeit windet sich die Straße über die Cuesta del Obispo zum Piedra de Molino Paß auf knapp 3.500 m Höhe empor. Durch nahezu vegetationslose mondähnliche Landschaft führt die Strecke weiter bis zum Nationalpark Los Cardones, dessen riesige Wälder aus Kandelaberkakteen bis zum Horizont reichen. Kurze Weiterfahrt zum kleinen kolonialen Andendorf Cachi, wo Sie die folgende Nacht verbringen.
Fahrstrecke: ca. 160km / größtenteils Schotterstraße

11.Tag: Cachi - Cafayate
Weiterfahrt durch die wunderschöne Landschaft der Calchaqui-Täler in südlicher Richtung. Erster lohnender Stopp ist das keine Andendorf Molinos mit seiner im Cuzco-Stil gebauten Kolonialkirche. Höhepunkt der heutigen Strecke ist sicherlich die Fahrt durch die grandiose unwirkliche Mondlandschaft der Las Flechas-Schlucht mit ihren bizarren Felsformationen. Kurze Weiterfahrt zum kleinen Weinort Cafayate, wo heute übernachtet wird.
Fahrstrecke: ca. 170km / größtenteils Schotterstraße

Tipp: Falls Sie die zusätzliche Fahrstrecke (ca. 2 Stunden länger) auf kleinen Schotterstraßen nicht scheuen, lohnt sich auf dem Weg nach Cafayate ein Abstecher zur Estancia Colomé, wo Sie mit Blick auf die wunderschöne Umgebung ein gepflegtes Mittagessen einplanen können. Bitte informieren Sie sich in Cachi über die Route/Straßenverhältnisse.

Hinweis: Bei der Übernachtung in der Hotelkategorie Superior übernachten Sie in einem Hotel außerhalb Cafayates. Das kleine Weingut mit Hotelbetrieb befindet sich am Fuße des Berges San Isidro inmitten von Weinbergen.

12.Tag: Cafayate - Quilmes - Tafi del Valle
Südwärts fahren Sie heute, vorbei an der Bodega Etchart, einem der ältesten Weingüter der Region, durch ein gewaltiges Trockenwaldtal bis zur archäologischen Stätte Quilmes, die den Besuch lohnt. Den kriegerischen Stamm der Quilmes-Indianer hatten die Spanier erst nach 35-jährigem Krieg bezwingen können und der Name lebt bis heute in der bekanntesten argentinischen Biersorte weiter. Weiterfahrt zu Ihrem heutigen Übernachtungsziel Tafi del Valle.
Fahrstrecke: ca. 140km / Teerstraße

13.Tag: Tafi de Valle - La Rioja
Heute fahren Sie weiter Richtung Süden. Unterwegs passieren Sie den Ort San Fernando del Valle de Catamarca, die Hauptstadt der Provinz Catamarca, wo ein kurzer Stopp lohnt. Besuchen Sie die rosa getünchte Basilika und den örtlichen Kunsthandwerkermarkt, wo Sie den lokalen Teppichknüpfern bei der Arbeit zusehen und den beliebten „grapa catamarqueña“, ein über Holzfeuer destillierter Weinbrand, kaufen können. Weiterfahrt nach La Rioja, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die Stadt war bis in die 70er Jahre Zentrum des Weinbaus der Region. Heute ist sie eines der Hauptzentren der argentinischen Pharmaindustrie. Übernachtung in La Rioja.
Fahrstrecke: ca. 440km / Teerstraße

14.Tag: La Rioja - Talampaya-Schlucht - Villa Union
Über Patquía, mit der größten Dattelpalmenpflanzung Südamerikas, geht es heute Richtung Villa Union. In der Nähe von Villa Union liegen zwei der faszinierendsten und zugleich unbekanntesten Nationalparks im Bereich der nördlichen Anden. Heute besuchen Sie einen davon, den Nationalpark Talampaya. Das mehr als 30 km lange Schluchtensystem des Nationalparks mit seinen bis zu 130 m hohen roten Sandsteinwänden und den grandiosen Erosionsformen wie der "Kathedrale" und dem "Mönch" ist ein faszinierendes Naturerlebnis. Nach der Besichtigung Weiterfahrt nach Villa Union und Übernachtung.
Fahrstrecke: ca. 290km / Teerstraße

Hinweis: Die Fahrt durch die Schluchten des Nationalparks ist nur mit Führung erlaubt, leider nicht mehr auf eigene Faust. Die Führungen werden nur Vormittags angeboten. Bitte planen Sie deshalb eine rechtzeitige Abreise ab La Rioja ein - Fahrzeit zum Parkeingang etwa 1,5 Stunden.

15.Tag: Villa Union - Nationalpark Ischigualasto - Valle Fertil
Der heutige Tag dient der Erkundung des zweiten großen Naturwunders im Bereich von Villa Union. Wandern und fahren Sie durch die bizarren, durch Erosion geformten, weißen Sandsteinformationen des Nationalparks Ischigualasto, in dem eine Vielzahl von Versteinerungen und Dinosaurier-Skeletten eine Zeitreise in die Frühgeschichte der Erde ermöglichen. Anschließend Weiterfahrt zum Valle Fertil Hotel das etwas außerhalb des Ortes San Augustin de Valle Fertil liegt.
Fahrstrecke: ca. 250km / größtenteils Teerstraße

16.Tag: Valle Fertil - Mendoza
Fahrt auf der Ruta 141 und 510 bis zur Provinzhauptstadt San Juan. Im Angesicht der schneebedeckten Andenkordillere führt die Ruta 40 in südlicher Richtung zur Provinzhauptstadt San Juan, deren Einwohner eine faszinierende Mischung aus indianischen und arabischen Einflüssen erkennen lassen. San Juan war neben La Rioja eines der Zentren der libanesisch-syrischen Einwanderung in Argentinien. Über die fruchtbare Oase Barreal, wo Wein, Früchte und Minze wachsen, erreichen Sie schließlich die Weinmetropole Argentiniens, das bekannte Mendoza, wo Sie die folgenden beiden Nächte verbringen.
Fahrstrecke: ca. 420 / Teerstraße

Hinweis: Bei der Übernachtung in der Hotelkategorie Superior übernachten Sie in einem Hotel außerhalb Mendozas. Das Hotel befindet sich in der Nähe des Weinguts Fincas Patagonicas in einem kolonialen Anwesen, umgeben von Weinbergen.

17.Tag: Mendoza
Heute haben Sie Gelegenheit, die Winzermetropole des Landes, das aufgrund seiner vielen Gärten und Grünflächen auch als Gartenstadt bezeichnete Mendoza, näher kennen zu lernen. Nicht fehlen sollte selbstverständlich auch der Besuch eines der vielen Weingüter der Umgebung. Zweite Übernachtung in Mendoza.

18.Tag: Mendoza - Santiago de Chile
Eine landschaftlich traumhaft schöne Strecke bringt Sie heute in westlicher Richtung zur Hochland-Oase Uspallata. Entlang des Rio Mendoza erreichen Sie die Skistation Los Penitentes und schließlich die Puente del Inca, eines der großen Naturwunder des Landes, das von der UNESCO zum Weltnaturerbe deklariert wurde. Auf der ganzen Strecke genießen Sie phantastische Blicke auf den höchsten Berg Südamerikas, den eisgekrönten Aconcagua. Vorbei an der gewaltigen Christusstatue auf der Passhöhe erreichen Sie wieder chilenisches Territorium und fahren, vorbei an verschiedenen kleinen Skistationen und durch die Hochtäler der Anden, in die chilenische Hauptstadt Santiago, den Endpunkt Ihrer Reise. Abgabe des Fahrzeugs im Stadtbüro Santiago und Übernachtung.
Fahrstrecke: ca. 350km / Teerstraße

19.Tag: Rückflug ab Santiago
Der Vormittag steht Ihnen noch für letzte Erkundigungen oder Einkäufe zur Verfügung. Transfer zum Flughafen und Rückflug ab Santiago bzw. Beginn Ihres Anschlussprogramms.

20.Tag: Ankunft in Europa

Eingeschlossene Mahlzeiten
Tägliches Frühstück

Eingeschlossene Hotels bei dieser Reise (Hotels der Superior Kategorie, wo verfügbar, in Klammern):

Santiago, Hotel Galerias (Hotel Fundador)
San Pedro de Atacama, Hotel Don Tomas (Hotel Kimal)
Purmamarca, Hotel Casa de Piedra (Hotel El Manantial del Silencio)
Salta, Hotel Marilian (Hotel del Virrey)
Cachi, Hotel El Cortijo
Cafayate, Hotel Los Sauces (Weingut Viña de Cafayate)
Tafi del Valley, Hotel Mirador del Tafi
La Rioja, Plaza La Rioja
Villa Union, Hotel Cañon de Talampaya
Valle Fertil, Hotel Valle Fertil
Mendoza, Hotel Argentino (Hotel Club Tapiz)
Alle Hotels vorbehaltlich Verfügbarkeit/Änderung.

Wichtige Hinweise
Aufgrund der Straßenverhältnisse (Schotter und vor allem Passstraßen), bieten wir diese Reise mit Pick-Ups oder Allrad Fahrzeugen an, die ausreichend Bodenfreiheit auf den Schotterwegen und guten Fahrkomfort bieten.

Sie überqueren bei dieser Reise 2 hohe Andenpässe, wo in den Wintermonaten Juni/Juli bis August auch mit starken Schneefällen gerechnet werden muss, vor allem beim Pass zwischen Mendoza und Santiago. Dieser Pass gilt als Hauptverbindungsstraße von Argentinien nach Santiago und wird deshalb regelmäßig geräumt. Bei extremen Witterungsverhältnissen kann der Pass aber auch geschlossen sein. Wir empfehlen Ihnen diese Reise deshalb in den Monaten von September bis Ende Mai/Juni. Sollten Sie Interesse an einer Tour in den Wintermonaten haben, dann fragen Sie bitte. Wir beraten Sie gern.

Fluganreise ab Europa
Neben den genannten Flughäfen können wir Ihnen auch Flüge ab vielen anderen europäischen Städten anbieten. Fragen Sie uns, wir beraten Sie gerne.

 
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