Wussten Sie schon...?

Erstaunliche Fakten aus Nicaragua

Wussten Sie schon,.....

… dass der berühmte Panama-Kanal beinahe in Nicaragua gebaut worden wäre? Mehr hierzu und weitere erstaunliche Fakten über Nicaragua finden Sie nachfolgend.

… dass sich der größte See Mittelamerikas in Nicaragua befindet? Der Nicaraguasee weist darüber hinaus weitere Besonderheiten auf. Er ist nach dem Titicaca- und Maracaibo-See der drittgrößte in ganz Lateinamerika. Außerdem befindet sich hier mit der Insel Ometepe die größte vulkanische Binneninsel weltweit. Über den Rio San Juan sind überdies Bullenhaie eingewandert, die im See sesshaft geworden sind. Er ist damit wohl der einzige See der Erde, in dem auch Haie leben.

… dass die Moskitoküste, wie die Karibikküste Nicaraguas vor allem auch in der Kolonialzeit genannt wurde, ihren Namen nicht aufgrund besonders vieler Moskitos trägt, sondern dieser vom indigenen Volk der Miskito stammt? Zeitweise hatte Großbritannien für Teile dieser Küste auch ein Protektorat errichtet, das Sie Mosquitia nannten. Die Miskito siedeln heute hauptsächlich in der teilautonomen Region RACCN (Nördliche Atlantikküste) sowie auch an der östlichen Karibikküste des benachbarten Honduras.

… dass der Cerro Negro jahrelang Schauplatz für Geschwindigkeitsweltrekorde für Serienfahrräder war? Auf diesem aktiven Vulkan nahe der Stadt León fuhr der Österreicher „Max“ Stöckl zuletzt 2011 mit knapp 165 km/h den Hang hinab, bevor er diesen Rekord in der Atacama-Wüste einige Jahre später nochmal verbesserte.

… dass die karibischen Maisinseln (Corn Islands) erst 1971 wieder Teil von Nicaragua wurden? Zuvor (ab 1914) waren die Inseln an die USA für ursprünglich 99 Jahre verpachtet. Diese errichteten dort einen Marinestützpunkt um sich militärischen Einfluss mit Hinblick auf die Probleme mit Panama und Kolumbien hinsichtlich des Panamakanals zu sichern. Der Pachtvertrag wurde jedoch vorzeitig gekündigt als sich die Situation dahingehend stabilisierte.

… dass der Panama-Kanal ursprünglich in Nicaragua gebaut werden sollte? Während des kalifornischen Goldrauschs fehlte noch eine zuverlässige (und vor Überfällen sichere) Infrastruktur, um Waren und Personen von der Ost- an die Westküste zu transportieren. In dieser Zeit war es trotz der längeren Distanzen tatsächlich günstiger, diese über den Seeweg zu bringen. Der Eisenbahnmillionär Vanderbilt sicherte sich die Transitrechte in Nicaragua und baute den Hafen in San Juan del Norte (das damals noch Greytown hieß), an der Karibikküste und der Mündung des Rio San Juan gelegen, deutlich aus. Hier kamen zahlreiche Fracht- und Personenschiffe aus New York und New Orleans an. Noch heute kann man die im Dschungel langsam verrottenden Verladeanlagen „bewundern“. Da der Rio San Juan in den Nicaragua-See mündet und die Westseite des Sees nur etwa 30km vom Pazifik trennen, gab es schon seitens der Spanier Überlegungen, dort einen Kanal zu bauen um Atlantik mit Pazifik zu verbinden. Ab den 1850er Jahren gab es dann immer wieder Initiativen der US-Amerikaner einen Kanalbau in Nicaragua vertraglich abzusichern. Letztendlich jedoch weniger, um tatsächlich einen Kanal zu bauen, sondern vielmehr um ein mögliches Alternativprojekt zum zeitgleich begonnen Panamakanalbau zu verhindern.

Auf den Spuren des Eisenbahnmillionärs Vanderbilt wandeln Sie bei unserer Rundreise „Kontrastreiches Nicaragua“. Hierbei befahren Sie nicht nur den legendären Rio San Juan, sondern lernen auch die Insel Ometepe, den Cerro Negro (der sich auch erwandern lässt) sowie die Pazifikküste kennen. Eine der wenigen Möglichkeiten auch die abgelegene Miskitoküste an der Karibik kennen zu lernen, ist ein Aufenthalt in Bluefields und die Erkundung der Laguna de Perlas - beides ist bei dieser Reise mit enthalten. Auch einige erholsame Tage auf den karibischen Maisinseln (Corn Islands) planen wir gerne noch für Sie ein, sei es zusätzlich oder anstatt der Strandtage am Pazifik.

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